Freitag, 9. März 2012

Trefferquote

multiple_choice

Am Mittwoch schrieb ich eine Klausur. Eigentlich zu Themen die ich konnte. Direkte Fragen dazu kann ich beantworten, gar kein Thema.

Die erste Hälfte ging auch völlig in Ordnung und stellte kaum ein Problem dar. Hilfreich dabei war sicherlich die Tatsache, dass doch einige Fragen aus alten Klausuren vorkamen, bei denen man kaum mehr überlegen musste, da man diese ja schon kannte.
Aber die zweite Hälfte.... Da hat sich einer ausgetobt, beim "lustige Fragen erfinden".

Und so fühlte man sich nicht wie in einer Klausur, noch nicht mal wie in einer Quizsendung, sondern eher wie in "Wolles lustige Raterunde".
Ich machte mir während der Klausur so einige Gedanken über ausgeklügelte Antwortsysteme, nach der Art: Da gehen 3 Antworten in die gleiche Richtung, dann nehme ich die doch mal. Nennt man dann glaube ich Verfügbarkeitsheuristik.

Naja. Nun bin ich froh, dass es rum ist. Jetzt muss ich nur noch 4-6 Wochen warten und dann erfahre ich wie gut ich abschneide. Also wie gut mein Wissen (Teil 1+2) und wie gut meine Ratespiels (Teil 3+4) sind. Dass ich bestanden habe bin ich mir sicher. Ich mein 50% bekommt man bei der Klausur auch mit Raterei hin. Immerhin kann man die Fragen auch nicht beantworten wenn das Wissen vorhanden ist.

Ich bekomme also in diesem Semester keine Note mitgeteilt, sondern meine Trefferquote.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Trial-Biking Deluxe

poctrial

Ich mag Danny MacAskill sowieso, seine videos passen  zu meinem gestrigen Beitrag über Grenzen. Das was Parkourläufer tun scheint für einige schon undenkbar, aber das was der Herr MacAskill da treibt muss unmenschlich sein. Er schafft das ganze nämlich auf dem Fahrrad.

Hier kommt ein besonders tolles video mit ihm und Daniel Dhers und Martin Söderström. Das Video ist was besonderes, bringt eine gute Atmosphäre rüber und ist... einfach geil. Aber seht selbst.
Und ausserdem mit von der Partie: Eines meiner Lieblingslieder Awolnation mit Sail

Dienstag, 28. Februar 2012

Bis an die Grenzen gehen

Es gibt Leute, die sagen, dass dieses "Grenzen austesten" mit der Pubertät abgeschlossen sein sollte.
Es gibt Leute, die sagen, es sei ungesund bis an seine Grenzen zu gehen.

Ich sehe das nicht so. Ich sehe Grenzen als etwas immens wichtiges an. Grenzen müssen erkannt werden. Grenzen müssen ausgelotet, müssen ausgetestet werden. Nur so sind wir in der Lage unseren eigentlichen Handlungsspielraum zu erkennen.

Und ja, zu diesem "Grenzen ausloten" gehört auch dazu, dass man die Grenzen ab und an überschreitet.

Ich rede nicht davon, dass man ständig Grenzüberschreitungen begehen sollte. Das man sich ständig bis aufs äußerste belasten soll. Aber zwischendurch sollte man sich schon mal die eigenen Möglichkeiten bewusst werden.

Und hier kann Parkour helfen. Oder auch jeder andere Sport. Aber Le Parkour in ganz besonderem Maße. Professionelle Traceure/ Parkourläufer, die seit vielen Jahren trainieren zeigen uns was der menschliche Körper zu leisten im Stande wäre. Sicherlich ist das nicht 1:1 auf jeden übertragbar. Auch nicht auf mich. Jeder hat seine eigenen Grenzen.

Ich habe es gerade in der vergangenen Woche erlebt. Wir alle kennen diese Fahrradständer. Stangen in einem Meter Höhe und mit knapp einem Meter Abstand. Die Distanz von einer Stange zu nächsten zu springen dürfte für kaum jemanden ein Problem darstellen. Die Distanz von Stange zu Stange zu springen, schaffen dagegen eher wenige. Und noch weniger wenn der Abstand der Stangen sich erhöht.
Nun denn. Jedenfalls trainiere ich seit einem halben Jahr. Anfangs balancierte ich nur auf diesen Stangen, lief von einer zur nächsten Stange. Beidbeinig von einer zur anderen zu springen traute ich mich nicht. Das war eine Grenze für mich. Bis letzte Woche.

Ich habe meinen Aktionsradius & Handlungsspielraum im wahrsten Sinne des Wortes erweitert. Ich weiß aber auch wo meine Grenzen sind. Ich würde sicherlich nicht auf die Idee kommen und nun eine Distanz von 2 Metern von einer Stange zur nächsten Springen. Auf dem Boden schaffe ich das möglicherweise. Aber sicherlich nicht in einem Meter Höhe. Oder gar 50cm.

Darum geht es. Bis an die Grenzen gehen. Erfahren wo die eigenen Grenzen liegen. Das man dabei ab und an die Grenzen überschreitet ist eher ungünstig, kann aber vorkommen. Je nachdem welche Grenze man austesten will, sollte man sich Hilfe dazu holen.

Das lässt sich nun natürlich auch auf den nicht-sportlichen Alltag übertragen, aber da sei nun die Kreativität von jedem Einzelnen gefragt.

Es gibt allerdings auch Leute, die bewegen sich ständig an der Grenze. Das intim Übrigen weniger gesund. Ein Körper kann unter ständiger Maximalbelastung eine zeitlang arbeiten, aber er wird unter der Last und Anspannung zusammenbrechen.

Lieber bei moderater Anstrengung bleiben und ab und zu unter Höchstspannung an die Grenzen gehen.

Und irgendwie fühlt sich das gerade an, wie eine Predigt zum Thema "starker Geist, starker Körper".... Das war so nicht beabsichtigt.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Liebe Filmindustrie

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Nachdem ich mich nun öffentlich darüber ausgelassen habe, wie bescheuert ich euer derzeitiges Verhalten finde, möchte ich hier doch mal sinnvolle Bewältigungsstrategien anbeiten.

Ich weiß dass illegales runterladen von Filmen illegal ist. Denn wäre es legal, dann wäre es nicht illegal. Wir wissen das alle. Wir wussten ass auch schon alle 1999 als Napster durch die Medien ging. Seitdem wurde fleißig getauscht, runtergeladen und wieder angeboten. SonyMusic und Co fanden das alles eher weniger witzig und sahen ihre Felle und ihren Markt davon schwimmen. Wie wir wissen geht es der Filmindustrie nicht sehr viel besser. Die Internetleitungen wurden schneller, sodass das versenden großer Datenpakete keine Schwierigkeit mehr darstellt.

Bleibt einzig und allein das Problem des Urheberrechts. Was zunächst einmal nur für die *dunkle Seite der Macht* ein Problem darstellt. Weil das nämlich kriminell ist. Und zwar viel krimineller als Kinderpornografie zu produzieren. Aber dass sei nur mal so nebenbei bemerkt.

Jedenfalls. Die Musikindustrie reagierte. Naja zumindest irgendwann ein paar Jahre verzögert. Hat sich den Markt dank iTunes wieder zurückerobert, sodass viele Leute nun legal Musik im Internet erwerben. Ich übrigens auch. Deswegen ärgere ich michzur Zeit auch darüber, dass ich meine Hörbücher nicht auf CD brennen kann um sie zum einschlafen über den CD-Player laufen zu lassen. Hätte ich nicht dafür bezahlt, würde dann nun kein Problem darstellen.

Was ich sagen will.... Also wenn ihr wirklich daran interessiert wärt eine Nachhaltige Lösung des File-Sharing-Problems zu finden, dann steckt eure Energie doch auch in so einen Online-Store. Einen Online Store für Filme eben. Einen Ort wo ich mich einlogge, oder einen Gastzugang habe, per Kreditkarte oder EC-Karte meine 5€ bezahle und den Film der Wahl runterlade.

Technisch ist es sicherlich kein Problem so etwas auf die Beine zu stellen.

Vielleicht denkt ihr mal darüber nach wenn ihr genug Geld durch die Abmahnung zusammen habt, ob so etwas nicht denkbar wäre.

Immerhin könnte das schon seit Jahren etabliert sein. Dann müsstet ihr euch heute weniger aufregen.

Sasse & die wilden 13


illegal-downloads
Wir alle die im Internet sind laden Dinge runter und hoch. Tagtäglich. Das ist einfach so. Es gibt allerdings nee kleine (eher weniger feine) Unterscheidung: Das meiste was so über die Leitung geht sind Informationen und kleine Datenpäckchen. Dagegen hat niemand was. (Ausser es geht um Amokläufe und geplante Terroranschläge oder ähnliches).
Weniger legal allerdings sind Datenpäckchen in Form von Film und Musik. Bisher konnte man doch eher unbehelligt auch diesem Tagwerk nachgehen.


Seit einiger Zeit gibt es aber solche Spionierprogramme, die in den Torrent-/ Download- Programmen herumschnüffeln. Daten sammeln und an Anwälte mit denen sie (bestimmt zu miesen Konditionen) Auslieferungsabkommen haben.

Da so ein illegaler Download offenbar eine wichtige Staatsangelegenheit ist (oder aber ein gewisser Richter daran mitverdient), erfolgt ein richterlicher Beschluss an die Telefongesellschaft zur Aushändigung der persönlichen Daten ganz schön schnell. Sodass man nur 2 Wochen nach dem Download einen eher weniger netten Brief der Anwaltskanzlei "Sasse & Partner" erhält.

Eine Anwaltskanzlei, die mit seinen ca. 20 Anwälten nichts anderes zu tun scheint, ausser den lieben langen Tag soviel Abmahnung zu schreiben, dass sie noch nicht einmal persönlich unterschrieben werden.

Okay, klar. Selbst Schuld wer was runterläd.

Was mir allerdings schleierhaft bleibt ist die Frage: Warum dürfen hier Grundgesetze mit den Füßen getreten werden? Warum darf hier pauschal jeder einfach mal so überwacht werden, ohne den konkreten Hintergrund? Was hier offenbar ausgenutzt wird ist eine gesetzliche Grauzone, die schleunigst mal geklärt werden sollte. Ich fühle mich in meiner Privatsphäre verletzt. Und nein ich finde es keinen ausreichenden Grund zu sagen: "Hey du gibt's deine IP frei für einen Download, also bist du auch damit einverstanden dass sie für andere Zwecke genutzt wird."



Samstag, 18. Februar 2012

Suzi sucht neue Pflegefamilie

Hallo!
Ich bin Suzi, das Motorrad vom kampfkeks. Kampfkeks ist mein 3 Besitzerin. Zumindest bei ihr war ich immer ein Garagenfahrzeug, oder zumindest untergestellt, damit ich nicht so nass wurde. Dementsprechend bin ich (bis auf ein wenig Flugrost an der Gepäckaufhängung) rostfrei.
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Wir beide passen aber nicht so gut zusammen: Ich möchte schön gemütlich (bei maximal 140 km/h) durch die Landschaft choppern, meine Besitzerin fühlt sich aber nicht so wirklich wohl auf mir. Also haben wir beschlossen uns im Guten zu trennen und nun suche ich also einen neuen, liebevollen Besitzer oder Besitzerin.

Es is nicht so dass mich Fräulein Kampfkeks nicht gut gepflegt hätte. Sie brachte mich mindestens einmal im Jahr zu Service um mich durchchecken zu lassen, Ventile nachzustellen und kleiner Reparaturen durchführen zu lassen. Natürlich war ich auch regelmäßig beim TÜV, zuletzt im Oktober 2011.

Ich bin mittlerweile stolze 18 Jahre alt (Erstzulassung '94 für die Mathefaulen). Bin bisher noch nicht soviel herum gekommen (Kilometerstand bei 23.500). Aber immerhin kann ich von mir behaupten noch nie einen Unfall gehabt zu haben, oder gar umgefallen zu sein.
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Auf einer Fahrt war ich etwas beleidigt und habe meiner Besitzerin beim Tanken die Hose verbrannt. Nicht bedacht hatte ich dabei, dass sich die Überreste schön in meinen Auspuff-Endtopf einbrennen. Nun ja. Das nennt man wohl individuelles Design heutzutage.
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Mein Motor läuft 1a und ohne Probleme. Als ich zu meiner jetzigen Besitzerin kam (2008) brauchte ich dringend eine neue Batterie und fahre seither sehr gut und zuverlässig mit einer Gel-Batterie. Auch mein Sitz war völlig hinüber, zerschlissen, aufgerissen, der Schaumstoff purzelte nur so heraus. Seitdem fahre ich mich mit einem teurem Sattel von AME.
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Letztes Jahr war ich das erste mal richtig krank. Da kamen aber auch ein paar Sachen zusammen: Mein Kupplungszug gab sich dem Verschleiß hin und musste erneuet werden und zeitgleich löst sich der Antriebsriemen in Wohlgefallen auf, aber nicht ohne den Hinterreifen mit ins Verderben zu reißen. Seitdem ziert mich also ein (nach meinen Maßstäben völlig überteuerter) neuer Antriebsriemen und ein neues Hinterrad. Achja.... Die Zündkerze erlag dann auch noch der Altersschwäche und wollte ausgewechselt werden.

Ach ja! Ich habe ja auch Potential für größere Rundfahrten (eigentlich) Deswegen habe ich auch (zugegebenermaßen weniger Formschöne) zweckmäßige Seitenkoffer.
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Ansonsten bestehe ich aus Originalteilen, mein Motorblock wurde bisher noch nicht geöffnet. Und ich funktioniere einwandfrei!

Tja. Soweit so gut. Wieviel man für mich bezahlen sollte? Ich fühle mich noch fit und agil, brauche ein bisschen Schönheitspflege (z.B. neuen Lack, der dann doch etwas unter der Sonneneinstrahlung zu leiden hatte, oder eben der individuell gestaltete Endtopf) Aber technisch bin ich Topp in Form. Also finde ich einen Preis von 1250 € durchaus gerechtfertigt!
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Hier geht's übrigens lang zur "seriösen" Anzeige bei autoscout24.de... (mobile.de konnte im Vergleichstest nicht überzeugen. Sowas von Nutzerunfreudlich, Dysfunktionial und un-usability auf einem Haufen....)

Sonntag, 5. Februar 2012

Ziele

ziele


Ich habe mir keine Vorsätze gemacht. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich mir jemals Vorsätze gemacht hätte.

Ich habe mir Ziele gesetzt.

Meine Ziele für die kommende Zeit:

- noch 3-5 Kilo abnehmen
- Ausdauer: 30 minuten joggen
- Kraft: 5 Klimmzüge & 5 Skycrasher (für diejenigen die es nicht kennen: so eine Art Wandliegestütze)
- Hirn: Klausur bestehen, weiterhin ausreichend Disziplin fürs Studium aufbringen
- Sonst noch was: Lernen und sonstige Alltagsarbeiten effizienter Strukturieren um mehr sinnvoll nutzbare Freizeit rauszuschlagen.

Das wärs eigentlich schon. Das reicht auch erstmal für den Anfang. Denke ich.

Le Parkour

le_parkour

Le Parkour also. Wieder. Wer mich kennt, weiß dass ich schon vor ein paar Jahren (2004 vielleicht) mit Parkour anfing. Also viel mehr fing ich damit an über Mauern zu springen und an Geländern zu hangeln. Ich trainierte nicht wirklich, dachte das müsste alles irgendwie von alleine kommen wenn ich einmal die Woche rausgehe. Wir hatten viel Spaß und haben viel Blödsinn gemacht. Die anderen beiden mit denen ich öfter trainierte, die waren aber nie wirklich bei der Sache. Aber ich eigentlich auch nicht. Und so kam es wie es kommen musste: Nach drei Jahren fühlte ich mich so kompetent wie am Anfang, ich hatte nie an meiner Kraft gearbeitet und kam nicht weiter. Das war deprimierend. Zudem arbeitete ich mittlweile im Schichtdienst und was soll ich sagen!? Bei der Setzung der Prioritäten kam Parkour zu kurz.

Ich war nicht untätig die kommenden 3 Jahre, probierte mich an anderen Sportarten. Aber das mit dem Mannschaftsport ist einfach nichts für mich.

Letztes Jahr änderte sich bei mir etwas. Im Denken. Ich denke die Statistik war schuld. Das Statistik-Semester zeigt mir, dass ich nicht abhängig von der Berwetung anderer bin. Das ich nicht von dem abhängig sein muss, was andere denken. Merkte dass auch ich über Selbstwirksamkeit verfüge. Wenn ich Statistik derart gut hinter mich bringe, dann schaffe ich alles.

Ich wollte also ohnehin wieder Sport machen. Warum dann nicht etwas, worin ich schon Erfahrungen gesammelt hatte? Aber diesmal gehe ich es anders an. Die äußeren Umstände sind auch etwas andere.
Also hüpfe ich jetzt nicht nur halbwegs ziellos über Mauern und kleine Hindernisse, sonder gehe das ganze strukturierter an. Effizienter.


effizienz

Effizienz ist ohnehin ein großes Thema bei Parkour. In den Medien wird Parkour häufig als waghalsiger Extremsport dargestellt. Stimmt aber nicht. Parkour ist eben nicht der waghalsige Sprung in luftiger Höhe. Parkour ist nicht nur ein Sport. Parkour ist mehr. Parkour ist auch den effizienten Weg von A nach B zu finden. Aber das führt jetzt zu weit.

Ich bin jedenfalls wieder mal mehr und mal weniger kräftig am trainieren, je nachdem wie das Job, Studium, und Sozialleben zu lässt. Aber diesmal nicht nur Gehüpfe, Sondern auch mal eine Weile an genau einem Hindernis bleiben und denselben Sprung immer wieder machen. In dem Streben Sicherheit zu kriegen und zu Perfektionieren.

Parkour in Heidelberg gibt's hier: Bei den

Flying Monkeys

Freitag, 3. Februar 2012

Dienstag, 31. Januar 2012

Neue Zusammenfassungen zu M3

Ich bin fleißig am arbeiten zur Zeit. Immerhin habe ich ja auch frei und muss nicht arbeiten gehen. Aber dafür muss und darf ich fürs Studium lernen.
Ich muss nur noch ein paar Seiten aus dem letzten Skript zusammenfassen (und zum Glück ist es auch das am wenigsten umfangreiche) und dann noch ein "paar" Karteikarten produzieren und fertig ist der Lack.

Naja so ähnlich zumindest. Jedenfalls gibt es jetzt neue Zusammenfassungen. Kurs 3412 ist eher weniger liebevoll zusammengefasst. Es war auch mein unliebsamstes Skript. Ich musste mich tierisch da durch quälen.

Und ein paar Seiten zur Emotion. Die nächsten Tage folgen dann auch noch die anderen Kapitel aus Kurs 3414. Das macht Spaß, das ist interessant und die heutige Zusammenfassung ist mir wirklich gut gelungen. Ich mag sie.

Viel Spaß damit.

MacMini sucht neues Zuhause

macmini

Das ist er. MacMini 1.1 aus dem Jahre 2006
* Intel Core Solo 1,5 GHz
* 60 Gb serial Ata Festplatte
* 2 Gb DDR2 SDRAM
* Combo Drive Laufwerk (DVD-Rom/ cd-rw)
* Intel gma 950 grafikprozessor
* 200€ sollen es sein ;)

Meiner neuer Arbeitsplatz sieht nun so aus:

macbookpro

Alter Bildschirm, alte, Maus, alte Tastatur, Neues MacBook Pro.

Und ich bin mehr als glücklich damit.

Montag, 23. Januar 2012

Karteikasten zum selber machen

Also ich hab es ja versprochen. Die Anleitung für den Karteikasten. Meiner ist inzwischen schon in regem Gebrauch.

Was braucht man:
- Einen Handelsüblichen Karton, den man kostenlos in jedem Supermarkt abstauben kann.
- Ein Schneidegerät. Teppichschneidemesser eigener sich hervorragend!
- Kleber. Bei mir tat es Holzleim, weil er grad da war. Sinnvoller wäre vielleicht Pattex. Bei Uhu wäre ich mir nicht sicher obs den Karton zusammenhält.
- und einen Stift. Zum Anzeichnen versteht sich.

Also Schritt 1…. Der Handelsübliche Karton auseinandergefaltet. Bei mir war es ein Weinkarton. Lecker!
An den blauen Kanten muss geschnitten werden, an den Schwarzen Kanten soll geknickt werden
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Alles zugeschnitten? Na dann kanns ja weiter gehen… Dem geneigten Beobachter entgeht eventuell nicht, dass die Laschen oben und unten unterschiedlich lang sind. Das ist entweder als künstlerische Freiheit zu werten, oder als Absicht. Man kann sie entweder wegschneiden und auf eine Länge von jeweils 5cm angleichen, oder man lässt das mittlere etwas länger und 'klappt' es dann zum Schluss vornüber. Gibt ein bisschen zusätzliche Stabilität.
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Dann kann man sich ja ans Verkleben machen… Alles gut einschmieren und festdrücken

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Wenn nun alles geklappt hat, könnt ihr jetzt das vollendete (Kostengünstige) Werk betrachten, dass ihr vor euch habt.
Ich habe mir noch 4 Trenn-Pappen zugeschnitten die da jetzt mehr oder weniger lose drin stecken, damit ich das populäre 5-Fächer-Karteikasten-System verwenden kann. Dafür gäbe es aber sicherlich eine elegantere Lösung. Ziemlich sicher sogar.

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Mein Vater fragte mich dann, ob diese "analoge" Methode denn überhaupt noch zeitgemäß sei. Natürlich nicht wirklich. Aber es war bis dato die einigste brauchbare Variante die Karten auch mitzunehmen und unterwegs zu lernen. Alles andere ging bisher nur am PC.

Ich fand dann aber recht zeitnah zu diesem Mini-Projekt noch eine wirklich brauchbare und gute digitale Variante. Und zwar bei card2brain. Dort fabrizierte ich in den Letzten 2 Wochen schon knapp 350 Karten zur Biologischen und Allgemeinen Psychologie und es werden definitiv noch mehr. Ich praktiziere also quasi "Duales Lernen". Einmal mit den Analogen Karten und einmal mit den digitalen. Die Systeme ergänzen sich bei mir.

Jedenfalls bietet card2brain die Möglichkeit sehr einfach Karteikarten zu erstellen, bietet verschiedene Optionen (Exakt-/ Text-/ Multiple Choice Antworten). Die Abfrage verläuft nach dem 5-Fächer-System, sodass einem immer genau die Karten vorgesetzt werden, die nunmal gerade dran sind.

Zusätzlich gibt's noch eine Iphone und eine Adroid-App. Die ihren Zweck zwar grundsätzlich erfüllt, aber Definitv Verbesserungsfähig ist. Aber da gibt's gute Nachrichten. Zum Ende des Monats soll es eine neue App geben, die durch die Benutzer und ihre Ideen mitgestaltet wurde.

Viel Spaß beim Lernen!

Donnerstag, 12. Januar 2012

Ziemlich beste Freunde

Heute das Fazit mal am Ende: Toller Film, unbedingt ansehen 5/5 Punkten Driss ist ein Arbeitsloser der gerade aus dem Knast kommt, geht auf Arbeitssuche. Aber nur um seine drei Unterschriften zu erhalten, damit er an das dringend benötigte Arbeitslosengeld kommt. Und so lernen Philippe - der ab dem Hals querschnitt gelähmt ist - und Driss sich kennen. Driss zeigt kein Mitleid, behandelt Philippe wie jeden anderen auch. Das kommt nicht immer unbedingt nett rüber ("keine Arme, keine Schokolade"), aber das ist genau das was Philippe sucht. Kein Mitleid. Unbedingt ansehen!