Sonntag, 13. Mai 2007

Auskultation, Perkussion, Palpation

Auskultation - Abhören. Abhören der inneren Werte. Der inneren Gedanken.
Perkussion - Abklopfen. Abklopfen dieser Gedanken. Wesentliches heraus arbeiten.
Palpation - Abtasten. Abtasten der wesentlichen. Prüfung von Größe, Konsistenz und Stabilität der anfänglichen Werte + Gedanken.
Es ist der verzweifelte Versuch herauszufinden, welche Konsistenz udn Kontinuität diese Gedanken haben werden. Das gefährliche Halbwissen, das einem glauben macht all die unsinnigen Theorien seien standhaft. Und im Endeffekt bleibst du doch hängen beim Abhören der Gedanken, beim weiterspinnen - verrückt machen. Nicht zu wissen, was man angerichtet hat. Die quälende Frage: Was habe ich getan? Welche Konsequenz wird es haben. Der Versuch für sich selbst alleine herauszufinden was geschehen ist.
Und während ich versuche mir selbst zu überreden, mir selbst Mut zu machen den Gegenüber einfach zu fragen, was vorgefallen ist, falle ich zurück. Rutsche ab an den glitschigen Wänden des Brunnens an dessen Grund ich sitze. Suchend nach Möglichkeiten dort hinaus zu kommen, ohne die Hand zu erreichen. Vielleicht ohne sie zu sehen. Denn oben scheint die Sonne. Und alles was wir sehen ist ein gelißend helles Licht und schwarze Punkte die sich bewegen. Geblendet von der eigentlichen Ähnlichkeit anderer Menschen.
Und immer noch sitze ich unterhalb, scheue mich nach der helfenden Hand der simplen Frage zu greifen.
"Und was nun?!"

Sowas geht kaddatieren im Unterricht durch den Kopf wenn sie leicht übermüdet sind und sich gelangweilt Zeug anhören müssen, dass schon dreimal vorgekaut und lieblos ausgespuckt wurde. Um was es eigentlich ging ist mir im Nachhinein nicht mehr so klar. Klar hingegen ist, wenn ich das so durchlese, dass man es dann doch auf's reell bestehende Leben anwenden könnte, wenn man denn wollte.

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