Ja ich habe Angst. Und zwar davor dass mit ein Rosa Elefant auf den Fuß tritt. Das wäre nämlich ziemlich schmerzhaft, denke ich zumindest. Ziemlich sicherlich.
Die Wahrscheinlichkeit dass mit ein Rosa Elefant auf den Fuß tritt ist rein Wahrscheinlichkeitstheoretisch gar nicht so abwegig, wenn man sie mit der Wahrscheinlichkeit vergleicht Opfer eines Terroranschlags zu werden.
Womit wir jetzt übrigens bei den Fehlern der Alltagspsychologie landen, nämlich dem alltagspsychologischen Gebrauch mit Wahrscheinlichkeit.
Ich schätze meine persönliche Wahscheinlichkeit, dass mein Fuß von einem Rosa Elefanten zermatscht wird jetzt mal ziemlich hoch an. Nämlich bei 1%. Also bei 100 Menschen die hier im Wohnblock wohnen, fahren zunächst 99 andere Menschen mit Blaulicht in die Chirurgie um ihre Fußknochenmasse sortieren zu lassen.
Die Wahrscheinlichkeit bei einem Terroranschlag mit 3000 Opfern in Deutschland, eins der Opfer zu sein liegt bei nicht einmal 0,004 Prozent. Das ist nicht gerade viel. Und wegen sowas soll ich mir Angst machen?
Da mach ich mir lieber Angst für einer Prüfung, oder Hirnschlag, oder Unfall oder sonstirgendwas. Aber dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin um von einer Bombe zersplittert zu werden?! Die Angst lohnt sich nicht.
Genausowenig wie sich Angst vor der Schweinegrippe gelohnt hat, und daran zu erkranken war bedeutend wahrscheinlicher.
Ich mach mir jetzt Kaffee und geh mein Adrenalin - das Fluchthormon bei Angst und so - suchen und streicheln.
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