Dienstag, 22. Februar 2011

Und heute dann MC-Fragen zu den Forschungsmethoden

So, und nun gibt es noch Multiple Choice Fragen zum Kurs 3401 und den wissenschaftlichen Forschungsmethoden. Viel Spaß dabei. Fragen zu 3400 wird es nicht geben, aus zeitlichen Lernmanagement Gründen. Die Antworten auf die Fragen folgen diesmal direkt nach jeder Aufgabe.

Kap 1
1:
Was sind Beispiele für Fehler der Alltagspsychologie?
A Primacy-Recency Effekt
B mehrdeutiger, ungenauer Sprachgebrauch
C Pygmalion-Effekt
D Akteur-Beobachter Fehler
E Müller-Leye Täuschung

A B C D E

2: Welche Tendenzen beschreibt der Akteur-Beobachter Fehler?
A Fundamentalen Attributionsfehler
B die eigene Person tritt aus dem Wahrnehmungsfeld zurück
C Das Verhalten anderer Personen wird eher personalen Eigenschaften zugeschrieben
D auf der Basis einer Vermutung wird eine soziale und psychologische Wirklichkeit erzeugt
E Das eigene Verhalten wird eher situativen Faktoren zugeschrieben

(A) B C E
D -> Pygmalion-/ Rosenthaleffekt

Kap 2
1: Markiere die zentralen Begriffe des normativ-ontologischen Ansatzes
A Phänomenologie
B Kritische Psychologie
C Hermeneutik
D Verstehende Psychologie
E Konstruktivismus

A C D

2: Von wem geht der naive Empirismus aus, wo ist sein Ursprung?
A Dilthey
B Jaspers
C Hume
D Comte
E Wittgenstein

C D

3: Welche Formen des Falsifikationismus erstellte Lakatos auf der Grundlage von Popper's Arbeiten
A popper0, der dogmatische Falsifikationismus
B popper1, der naive Falsifikationismus
C popper2, der raffinierte Falsifikationismus
D popper3, der objektive Falsifikationismus
E es war nicht Lakatos, der die Formen erstellte sondern Theo Herrmann

A B C




4: Bringe die Phasen der Wissenschaft, nach Kuhn, in die richtige Reihenfolge
A Phase der Krise
B Vorparadigmatische Phase
C Das Paradigma beginnt sich durchzusetzen
D Phase der normalen Wissenschaft
E Phase der Anomalie

B D A E C

5: Welche Art der Definition wird im Studienbrief nicht genannt?
A Operante Definition
B Explizite Definition
C Kontextdefinition
D Operationale Definition
E Partielle Definition

A?!

Kap3
1: Was gehört zu den Kategorien die McGuire zur Klassifizierung von Heuristiken anwendet?
A Heuristiken, die Sensitivität gegenüber ungewöhnlichen Phänomenen erfordert
B Reanalyse bestehender Datensätze
C Einfache konzeptuelle Analysen
D Reinterpretation bestehender Forschungsergebnisse
E komplexe konzeptuelle Analysen

A B C D E

2: Welche Aussage zum Grounded-Theory-Ansatz von Glaser & Strauss trifft nicht zu?
A spontane Ideen werden auf Memos festgehalten
B Der Ansatz fällt unter die einfachen konzeptuellen Analysen nach McGuire
C Vorannahmen und Erwartungen werden möglichst ausgeblendet
D Einzellfälle werden intensiv beobachtet und interviewt
E durch die Komparation der Einzelfälle soll eine Gegenstandsbezogene Theoriebildung möglich sein

Kap 4
1: Welche Aussage zum Idealtypischen Ablauf einer Untersuchung ist korrekt?
A Die Interpretation der Untersuchungsergebnisse erfolgt im Kontext des theoretischen Bezugsrahmens, sowie im Vergleich mit Befunden anderer Studien
B Eine Codierung der Daten findet in Phase 2 „der Planung und Durchführung der Untersuchung“ statt.
C Eine Fragestellung kann sich aus einem praktischen Problem heraus entwickeln, oder an bereits vorliegende Befunde anderer Untersuchungen anknüpfen
D Nach einer statistischen Prüfung der Hypothese folgt Phase 4 „ die Interpretation und Diskussion der Ergebnisse“
E In der deskriptiven Auswertung erfolgt die Analyse der Daten im Hinblick auf das Skalenniveau

A C D
B -> Phase3
E -> erfolgt in der Statistischen Analyse

Kap 5
1: Grundlage des Messens. Welche Aussagen sind korrekt?
A Messen ist die Zuordnung von Merkmalsausprägungen zu Zahlen
B Messen ist die homomorphe Abbildung eines empirischen Relativs in ein numerisches Relativ
C Die Menge von Zahlen und deren mathematische Beziehung zueinander, wird numerisches Relativ genannt
D Der mathematischen Beziehugn zwischen den Zahlen müssen analoge empirische Beziehungen zwischen den Objekten entsprechen
E Eine strukturstärkende Abbildung wird homomorph genannt

B C D

2: Was sind die Aussagen der messtheoretischen Kardinalprobleme?
A Das Repräsentationsproblem stellt die Frage, ob sich ein empirisches Relativ durch ein numerisches Relativ repräsentieren lässt
B Das Eindeutigkeitsproblem behandelt das Problem, dass verschiedene Zuordnungen der empirischen Objekte zu Zahlen jeweils homomorphe Abbildungen erzeugen können
C Im Bedeutsamkeitsproblem wird gefragt welche mathematischen Operationen zu empirisch sinnvollen Aussagen führen
D Der Gegenstand des Bedeutsamkeitsproblems ist die Frage nach den zulässigen Transformationen
E Gegenstand des Objektivitätsproblems ist die Frage, wie sicherzusstellen ist, dass ein Testergebnis nicht vom Versuchsleiter abbhängt

A B C

Kap 6
1: Welche Datenquellen ordnete Pawlik der Datenmodallität „Verhalten“ zu?
A Verhaltensbeurteilung
B Verhaltensspuren
C Aktuardaten
D Ausdrucksverhalten
E projektive Tests

B C D E
A -> mentale Repräsentation

Kap 7
1: Was gehört (laut Studienbrief) zu den wichtigsten Untersuchungsdesigns der Psychologie
A Cross-lagged-Panel-Designs
B Quasi-experimentelle Designs
C Strukturgleichungsmodelle
D korrelative Designs
E komparative Designs

B D E
A+E -> gehören zu den Eingrenzungsmöglichkeiten von Kausalmodellen der Korrelationsforschung






2: Was zählt zu den zentralen Anforderungen an experimentelle Designs?
A Die VPn der Experimentalgruppe und Kontrollgruppe enstammen derselben Grundgesamtheit
B Das Setting ist in der EG und KG identisch
C Die EG und KG müssen nicht exakt vergleichbar sein
D Die EG und KG unterscheiden sich nur durch das Treatment, welches in der EG realisiert wird
E Es wird grundsätzliche eine Pre- und Posttest durchgeführt

A B D

3: Was ist ein Reaktivitätseffekt?
A Beide Gruppen erhalten ein Treatment, wobei das der KG „wirkungslos“ ist
B Die Vpn ist sich bewusst an einer Untersuchung teilzunehmen
C Der Versuchsleitererwartungseffekt
D Der Hawthorneffekt
E Der Pygmalioneffekt

A B C D E

4: Die deutsche Gesellschaft für Evaluation hat Dimensionen für Standard der Evaluation entwickelt. Welcher zählt nicht dazu?
A Standardisierbarkeit
B Genauigkeit
C Durchführbarkeit
D Fairness
E Nützlichkeit

5: Was beschreibt Quasi-experimentelle Designs?
A Das Treatment ist häufig komplexer als in echten Experimenten
B in der Regel erfolgt nur eine Randomisierung bestehender Gruppen
C es können Feld- oder Laborstudien sein
D Der Versuchsleiter und der Auftraggeber entwickeln das Vorgehen gemeinsam
E Es sind häufig Evalutationsstudien

A B C E
D-> stets Feldstudien

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