
Das Semester ist vorbei, die Klausur ist geschrieben. Das kommende Semester kommt erst noch. Und eigentlich ist das auch ganz gut so.
Ein wenig mehr Freizeit. Ein wenig mehr Zeit wieder Dinge zu tun die sonst zu kurz kommen.
Und was mache ich draus?
Ich gehe arbeiten. Stehe weiterhin um 8:00 auf wenn ich mal nicht arbeiten muss, weil mein Körper das jetzt so gewohnt ist und dann wurschtle ich vor mich hin. Spätestens um 10:00 frage ich mich dann bereits: und was mach ich jetzt?
Exemplarisch mein heutiger Tag:
8:00 wach, Kaffee, Internet, Musik hören
9:00 hm... ich glaube ich putze mein Fahrrad
10:00 einkaufen, Apotheke
11-14:00 Balkon. Buch, Iphone, Kaffee, Langweilen, Schlafen
14:00 oh, Freundin ist wach! zu zweit auf dem Balkon, Kaffee
15:30 Freundin geht schlafen, Parkour
17:30 Internet, WASSER!!!
18:15: Freundin wecken, Essen. Wäsche waschen
19:30 Freundin geht arbeiten :( ....Fernsehen, Internet, langweilen
Es ist nicht so, dass ich unbedingt weiterlernen will. Ganz sicher nicht. Ich genieße das auch, das mal nicht tun zu müssen und ein bisschen Weltfremden und doch gar nicht so weltfremden Terry Pratchett zu lesen, den ich letztes Jahr schon anfing.
Aber durch die Lernerei, war meine Tagesstruktur erst einmal festgelegt. Und wenn ich dann doch nicht gelernt habe, dann hab ich mich nicht gelangweilt, da habe ich dann procrastiniert. Alles nur nicht lernen.
Was ich sagen will kommt auf diese Gleichung hinaus:
Frei + Semesterferien - Freundin = x
x ist eine unbekannte Variable.
Und immer wenn ich mich gerade daran gewöhne, darf ich mit Sicherheit am folgenden Tag wieder arbeiten.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen