Im Parkour geht es darum, den effizientesten Weg von A nach B zu finden. Ich weiß schon gar nicht mehr wie oft ich diese Basis-Definition genutzt habe. Unzählige Male. Manchmal reicht das schon, weil die Leute gar nicht wirklich interessiert sind. Kennen sie nicht, brauchen sie nicht, denken man hat einen Knall. Thema abgehakt.
Aber es geht bei Le Parkour auch um andere Dinge. Es gibt physische Anteile - Stichwort: Kraft, Propriozeption - und auch mentale Anteile - Stichwort: Wille, Überwindung
Es geht auch darum seine eigenen Grenzen auszuloten. Wer die nicht kennt, wird sich sehr schnell weh tun.
Es geht auch darum, die Mauern und Hindernisse die einem "im Weg stehen" kreativ zu nutzen. Und das lässt sich auch wunderbar auf alle anderen Lebenslagen anwenden. Hindernisse, Begrenzungen nicht einfach nur hinnehmen, sondern damit arbeiten.
In meinem Kopf schwirrt da so eine Idee. So eine von diesen unausgereiften, die ich über den Tag verteilt häufig habe:
Parkour für psychisch Kranke. Um ihnen zu zeigen, dass sie in der Lage sind etwas zu leisten. Das auch sie lernen können, wie sie mit Hindernissen auch umgehen können, anstatt davor stehen zu bleiben und nicht mehr weiterzukommen.
Mittwoch, 2. Mai 2012
Grenzüberschreitung
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen